Hora Svate Kateriny - geschichtlicher Abriss |
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Der Bergbau in Sankt Katharinaberg beginnt um 1300. Dieser wurde bis zur Zerstörung der Bergbauanlagen durch die Hussiten 1429 betrieben. Um 1486 wurde der Bergbau wieder aufgenommen. In Katharinaberg wurde in dieser Zeit Silber und Kupfer abgebaut. In Folge des Berggeschreis anfang des 16. Jahrhiúndert vergrößerte sich Bergarbeitersiedlung und erhielt als Bergstadt schon 1527 das Königliche Stadtrecht.Bergstädte waren nicht notwendigerweisde gross. Da man in Sachsen die Erfahrung gemacht hatte, dass nach Erzfunden die entsprechenden Siedlungen florierten, nahm man die Entwicklung vorweg. Sobald ein bedeutender Erzfund bekannt wurde, erhielt die entsprechende Siedlung das Stadtrecht (incl. Markt-,Brau-freiheiten) in der Hoffnung, das sie später einmal richtige Städte werden. Bei Marienberg klappte es, bei Gottesgab (Bozi Dar) eher nicht. Bergstädte haben häufig einen geplanten Stadtriss (s. Marienberg). Auch Sankt Katarinaberg verdankt seinen grossen Marktplatz (Bild) der Planung bei der Stadtgründung. Durch eine unbedachte Wirtschaftspolitik des Grundherrn geriet der Katharinaberger Bergbau während des 30jährigen Krieges in die Krise. Erst nach dem Wechsel der Grundherrschaft 1707 gab es einen Aufschwung. Ab etwa 1760 erschöpften sich die Erzgänge und 1807 wurde der Bergbau eingestellt. Um 1850 wurde versucht, den Bergbau wieder in Gang zu setzen. Kapitalmangel erzwang den Abbruch des Wiederauffahrens. Ausser Kupfer und Silber wurde im Laufe der Jahrhunderte auch noch Blei, Eisen, Zinn, Arsen und Zink gefunden. Als der Bergbau zur Neige ging entstand auch hier das erzgebirgische
Holzhandwerk mit Produkten wie Federkästchen oder Räuchermännchen.
Die 'Erus', die Berufsschule für Holzberufe - heute ist dort ein
Kinderheim (Bild)
untergebracht - erinnert noch heute an diesen Wirtschaftszweig. Die Seiten werden erweitert ! Bitte schauen Sie wieder mal rein. |
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| letzte Änderung: 6. Juli 2001 |