Hydrierwerk 'Hermann Göring' |
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Das heutige ChemPetrol-Werk (ehemals Sudetendeutsche Treibstoffwerke) ist auf vielfältige Weise mit den Kammgemeinden verbunden. Heute vermutet man, das dieses Werk den sogenannten 'böhmischen Nebel' verursacht. Eine Bürgerinitiative auf deutscher Serite macht deswegen mobil und nervt die Umweltministerien in Dresden und Berlin. Im Zweiten Weltkrieg war das Hydrierwerk 'Hermann Göring' (so die übliche Kurzbezeichnung) ein kriegswichtiger Betrieb und gelangte daher auf die alliierte Bombardierungsliste. Für die Kammgemeinden bedeutete dies ein Überflug durch Bombergeschwader aller 4-6 Wochen. Babei fiel auch ab und zu mal eine Bombe bzw. stürzte ein Flugzeug ab In Gebirgsneudorf sind noch heute die Überreste einer Flakstellung zu finden (Bunkerreste in der Nähe des Windrads). Nach dem Anschluss des Sudetengebietes übernahmen die Reichwerke 'Herman Göring' die Mehrtheit der Kuxe (=Anteilsscheine) an Mitteldeutschen und an den Brüxer Braunkohletagebauen von den Familien Petschek und Rothschild. Mit Betriebsprüfungen, bei denen hohe Steuerschulden errechnet wurden, und Geiselnahmen von Familienmitgliedern waren die Besitzer vom Verkauf der Gruben 'überzeugt' worden. Die Reichswerke gründeten am 19. Oktober 1939 die Sudetendeutsche Treibstoffwerke AG Oberleutensdorf. Aus Braunkohle wurde direkt synthetischer Treibstoff hergestellt. In Hydrierwerken wird Steinkohle nach dem Fischer- Verfahren ebenfalls zu Treibstoff umgewandelt. Dieses von der BASF und später von den IG Farben entwickelte Verfahren war im zweiten Weltkrieg für Deutschland für die Kraftstoffversorgung sehr wichtig. Die Seiten werden erweitert ! Bitte schauen Sie wieder mal rein. |
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| letzte Änderung: 3. Juli 2001 | Zurück |